Geräuschpegel

Mit dem Begriff Geräuschpegel wird üblicherweise die Stärke eines über einen längeren Zeitraum konstant bleibenden akustischen Signals bezeichnet. Dieses kann von einer einzelnen Geräuschquelle ausgehen oder aus der Kombination mehrerer unterschiedlicher Geräusche bestehen. Der Begriff wird also nicht für die Maximalstärke kurzer, lauter Töne verwendet, sondern für den Pegel lang anhaltender, mehr oder weniger gleich bleibender Geräusche. Gemessen wird der Geräuschpegel in Dezibel (dB). Oft wird der Begriff “Geräuschpegel” relativ verwendet, also im Verhältnis zu einer vergleichsweise lauteren Schallquelle wie einer menschlichen Stimme, die durch den Pegel einer nicht mehr einzeln wahrgenommenen Geräuschquelle wie einem Radio, leiseren oder weiter entfernten Stimmen oder Straßenlärm schlechter verstanden werden kann. Wichtig ist der Begriff des “Geräuschpegels” auch im Schallschutz. Dort wird er beispielsweise für die Lautstärke des wahrnehmbaren Straßenverkehrs verwendet, die mittels Schalldämmung auf ein erträgliches Maß gesenkt werden soll. Geräusche können bereits ab einem Pegel von 30 dB als lästig empfunden werden. Im Schallschutz wird dementsprechend versucht, den Pegel unerwünschter Schallquellen unter diesen Lautstärkebereich abzusenken.