Prüfnachweis

Der Betreiber eines Flurförderzeugs (FFZ) hat dafür Sorge zu tragen, dass Flurförderzeuge und Anbaugeräte in regelmäßigen Abständen, die längstens ein Jahr nicht überschreiten dürfen, von einem Sachverständigen einer Funktions- und Sicherheitsüberprüfung unterzogen werden. Überprüfungen und deren Prüfergebnisse sind in Prüfnachweisen schriftlich festzuhalten und für jedes FFZ und Anbaugerät aufzubewahren und auf Verlangen vorzuzeigen. Grundlage für diesen Prüfnachweis sind die § 36, § 37 und § 39 der VBG (die gesetzliche Unfallversicherung). Prüfnachweise sind weiterhin wichtige Bestandteile, mit Aussagekraft über den Zustand eines FFZ, beim Verkauf eines Flurförderzeugs. In den Prüfnachweisen wird folgendes festgehalten: Datum und Umfang der Prüfung, ausstehende Teilprüfungen oder notwendige Nachprüfungen, Prüfungsergebnis mit Angabe festgestellter Mängel und Einschätzungen für den Weiterbetrieb oder Stilllegung des Fahrzeugs.